Kunst geht unter die Haut

Ausstellung Bertram Jesdinsky, Kirsten Krüger, Tina Schneider vom 12. Mai bis 12. Juni 2012

Bertram Jesdinsky wurde 1960 in Bonn geboren, war Gründungsmitglied der Anarchistischen Gummizelle (AGZ) 1980 und schuf dort zahlreiche Filme und Performances. 1982 begann er sein Studium an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf und wurde 1988 Meisterschüler bei Alfonso Hüppi. Er starb 1992 in Wuppertal. In den 1980er Jahren wurde er durch seine Malerei und Skulpturen bekannt, die heute in internationalen Museen und Sammlungen zu finden sind.

Kirsten Krüger (*1966 in Lübeck) studierte an der Kunstakademie Düsseldorf. Ihre Plastiken thematisieren Bilder und Atmosphären aus dem kollektiven menschlichen Grundvokabular.
In der Materialität und in der Bildfindung verwendet sie eine Symbolsprache, die ihr Geheimnis nicht über einen individuellen Code verschlüsselt, sondern in der Konzentration auf klar Erkennbares öffnet. Die verwendeten Materialien unterstützen in ihrer Beschaffenheit die Transformation der dargestellten Dinge.

Die Bildhauerin Tina Schneider, die seit 2006 an der Alanus Hochschule studiert, lässt sich bei ihrer Arbeit von gefundenen Gegenständen inspirieren. „Meine Arbeitsweise ist durch das Finden und Sammeln angeregt. Meist abgelegte Materie, die auf den ersten Blick wertlos erscheint, mit Gebrauchsspuren von Zeit und Verfall. Das Sammeln ist Teil des künstlerischen Prozesses. Indem ich Dinge aus ihrer ursprünglichen Bedeutung befreie und transformiere, erleben sie eine Metamorphose zum Kunstobjekt.“

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